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Wie mit Corona umgehen statt dagegen zu kämpfen und Herausforderungen zu meistern

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zukünftige Herausforderung zu meistern

Reflexion und Impuls: Wie Unternehmen und Mitarbeiter sich positionieren können

Covid-19 hält uns auf Trapp. Und das sowohl als Unternehmen als auch als Arbeitnehmer. Was bedeutet das für uns kurz- mittel und langfristig. Was kann ein Angestellter, ein Unternehmen jetzt und in der langfristigen Perspektive tun, um das Ganze möglichst schadlos zu überstehen. Wie können Sie eine gute Ausgangslage schaffen für die Zeit danach?

In den Social Media Kanälen dominiert das Thema Home Office und Förderungen. Das ist allerdings nur kurzfristig und jedes Unternehmen wird das Thema Home-Office bald gelöst haben. Geht es nicht vielmehr jetzt darum, wie man sich für den Zeitpunkt rüstet, wenn die Barrieren gelockert werden. Eines ist klar, Covid-19 wird uns noch Jahre begleiten, bis es einen Impfstoff oder Medikamente gibt, oder eben die Mehrheit der Menschen den Virus bereits hatten und genesen sind.

Mitarbeitergesundheit in neuem Licht?

Bis dahin heisst es doch immer noch Abstand halten, um nicht ganze Unternehmen zum Stillstand zu bringen. Obwohl es sicher so ist, dass 80% der Krankheitsverläuft milde verlaufen, so benötigen dennoch 14% der Erkrankten eine Beatmung und 5% die Intensivstation. Und das betrifft nicht nur die Älteren, obwohl es die Mehrheit ist, sondern auch die Altersgruppe zwischen 20 und 50.

Rechnen wir das einmal durch. Ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern wird rein rechnerisch auch schwere Fälle in der Belegschaft verzeichnen. Die Produktivität wird durch zusätzliche Krankheits- und Fehltage reduziert – und das sicher für die nächsten 12 Monate. Da wird der Stellenwert der Gesundheit am Arbeitsplatz in ein neues Licht gestellt.

Neue Sichtweise – für Arbeitnehmer und Unternehmer

Sicher geht es kurzfristig um Cost Cutting. Sowohl privat als auch im Unternehmen über Kurzarbeit, Vertragsüberprüfung u.v.m. Aber schauen wir uns das aus der Vogelperspektive an, so geht es doch darum die maximale Effektivität mit den vorhandenen Ressourcen zu bekommen. Und dabei geht es nicht nur um die Mitarbeiter, sondern umd ie Prozesse, die Strukturen, die Kommunikations- und Entscheidungswege.

Wir stehen mittel- und langfristig vor der Herausforderung mit z.T. weniger Ressourcen mehr zu leisten. Der größte Wandel in unserer Wirtschaftswelt!

Die Folgen von Covid-19 sind komplex. Natürlich sind es Umsatzausfälle wegen fehlenden Aufträgen. Genauso fehlende Produktionskapapzitäten, verlangsamte Innovation, da die Mitarbeiter anders agieren. Sie haben plötzlich durch Home-Office, geänderte Arbeitszeiten und Entscheidungskompetenzen ganz neue Freiheiten. Wichtig ist jetzt die Prozesse und Strukturen an diesen neuen Bedingungen anzupassen.

Auch werden sich viele Menschen neue Arbeitsplätze suchen müssen und viele Unternehmen neue Geschäftspartner. Es geht jetzt darum neue Netzwerke aufzubauen und diese auch zu intensivieren. Und das gilt genauso für Mitarbeiter als auch Unternehmen.

Welche Zielsetzung ist für Unternehmen und Mitarbeiter wichtig

Menschen und Unternehmen suchen Sicherheit im Bereich Gesundheit, Finanzen und Sozialem. Stabilität ist ein starkes Bedürfnis in der Zeit der Unsicherheit. Dieses Bedürfnis ist in Krisen durchaus normal. Jetzt geht es darum die richtigen Schritte für sich als Arbeitnehmer, als auch als Unternehmer einzuleiten.

Es ist wichtig ein stabiles Fundament zu finden. Die Krise verändert die Ziele, deren Tragkraft und Qualität. Kurzfristig geht es darum in den nächsten Monaten mit dem was erwartet wird umzugehen. Ein stabiles Fundament zu finden sowohl als Unternehmen, sowie als Mensch. Ohne das ist eine strategische Neuorientierung kaum machbar.

Wie findet man jetzt den besten Weg?

Der erste Schritt ist das kurzfristige Überleben sicherzustellen. Der nächste Schritt ist die Veränderung des Marktes und der Zielgruppe zu analysieren um sich für die Zukunft gut aufzustellen. Was braucht der Markt? Und die Antwort dieser Frage auf Basis bisherigen Produkten, Leistungen (auch als Arbeitnehmer) zu analysieren.

Welche Strategie wähle ich als Unternehmen sowie als Arbeitnehmer vor diesem Szenario? Als Unternehmer beziehen Sie Ihre Mitarbeiter in diese strategische Diskussion mit ein, sie kennen viele Facetten, die Ihnen vielleicht gar nicht bewusst sind.

Sind nun neue Strategien erarbeitet, so stellt sich automatisch die nächste Frage: Wie erreiche ich das?

Jedes Unternehmen funktioniert nach seinem eigenen, aus Kultur, der Zielsetzung und den Strukturen und Prozessen zusammengeschmiedeten System. Genauso wie auch jeder Mitarbeiter aufgrund seiner Erfahrungen, Ausbildung und eigenem Denken und Handeln individuell agiert und reagiert. Dieses System ist die Basis für das Verhalten und das Handeln des Unternehmens wie des Mitarbeiters.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Ist mein System (als Unternehmen oder Mensch) geeignet die zukünftigen Herausforderungen zu meistern?
  • Welche anderen Wege, Alternativen oder Optionen sind möglich?
  • Wie schaffe ich mehr Sicherheit und Stabilität?
  • Wie wird sich die „Arbeit“ verändern und was davon hat Vor- bzw. Nachteile?

Auch wenn derzeit kaum Zeit ist, sich diese Fragen zu stellen. Sie sind wichtiger als viele anderen Dinge. Überprüfen Sie Ihre Muster und Glaubenssätze als Mensch und Unternehmen. Denn an den bisherigen Denk- und Handlungsweisen festzuhalten, kann derzeit fatal sein.

Tipps für Mitarbeiter/Unternehmen:

  1. Beantworten Sie die magischen Fragen von oben
  2. Werdet Euch bewusst, welche Fähigkeiten und Kompetenzen Sie haben und was davon der Markt mittel- und langfristig braucht.
  3. Analysiert Euren Ist-Zustand – welche Potenziale sind vorhanden und welche Hindernisse?
  4. Welche strategischen Möglichkeiten gibt es und was braucht es um diese zu erreichen?

Der Unterschied zwischen der Arbeit vor der Krise und der Arbeit in der Krise wird an den Prozessen und Strukturen am klarsten. Vor allem an denen , die schnell „geopfert“ werden konnten. Werden noch die gleichen Berichte und Projekte durchgeführt, wie vor der Krise? Welche Meetings braucht es nicht mehr und wieviel Präsenz ist erforderlich?

Sowohl als Unternehmer als auch als Mitarbeiter ist es hilfreich sich von diesen „ungesunden“ Verhaltensweisen der Vergangenheit zu verabschieden. Wie gesagt es geht zukünftig um die Effektivität der geringeren vorhandenen Ressourcen. Misten Sie ordentlich aus und analysieren Sie Ihre Projekte, Prozesse und Strukturen.

Als Führungskraft geht es jetzt um Loslassen. Die Verteilung der Arbeit auf viele verschiedene Orte kann nur durch Loslassen funktionieren. Es werden neue Erfahrungen gemacht, dass auch Home-Office durchaus effektiv ist und es lohnt sich, sich auf diesen „Kontrollverlust“ einzulassen.

Wer weiß schon, wie unser Arbeitsleben nach Ostern aussehen wird oder im Mai oder nach dem Sommer? Wo nichts mehr planbar ist, ist es wie gesagt wichtig, das eigene System, welches die Basis für Handlungen und Entscheidungen ist, zu kenne, zu analysieren und auch auszumisten. Das betrifft formale Rahmen genauso, wie finanzielle und soziale. Doch innerhalb dieses Rahmens ist dann loslassen die einzige Option, die es erlaubt, weiterzugehen. Weder der Blick zurück, noch der Blick nach vorne liefert Gewissheit für das, was kommen kann.

Wie in Unternehmen gearbeitet wird, unterscheidet sich zum Teil stark von dem, was vor 3 Wochen der Normalzustand war. Nach dem ersten Schock und der Starre werden wir Leidensdruck erleben. Danach werden die ersten Probleme gelöst Schritt für Schritt. Neue Denkweisen und Handlungsmöglichkeiten werden auftreten.

Was braucht der Markt und wie schaffen wir es die Herausforderungen zu meistern?

Doch um nach der Krise sowohl als Unternehmer als auch als Mitarbeiter nicht in eine Neue zu rutschen, sollte jetzt damit begonnen werden, bewusst eine Analyse durchzuführen.

  • Ist mein System (als Unternehmen oder Mensch) geeignet, die zukünftigen Herausforderungen zu meistern?
  • Welche anderen Wege, Alternativen oder Optionen sind möglich?
  • Wie schaffe ich mehr Sicherheit und Stabilität?
  • Wie wird sich die „Arbeit“ und der Markt verändern und was davon hat Vor- bzw. Nachteile?
  • Bewusstmachen, welche Fähigkeiten und Kompetenzen Sie haben und was davon der Markt mittel- und langfristig braucht.
  • Analysiert den eigenen Ist-Zustand – welche Potenziale sind vorhanden und welche Hindernisse?
  • Welche strategischen Möglichkeiten gibt es und was braucht es, um diese zu erreichen?

zu betrachten und zu schauen, ob die Art der Zusammenarbeit, nach all dem Erlebten und neu Gelernten, nicht eine andere sein kann und sollte. Es ist jetzt Zeit, das Betriebssystem einer genauen Prüfung zu unterziehen, um sicher und gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Auch mein Geschäft läuft derzeit „anders“ als zuvor. Alle „on-site“ Termine, Vorträge und Workshops sind abgesagt. Aber die ersten meiner Angebote funktionieren auch online, insbesondere das Mentoring, Coaching und alle Arten von tiefergehenden Analysen.

Um meine Kunden nicht noch mehr zu belasten, ihnen aber dennoch die Chance zu geben, jetzt an den Dingen zu arbeiten, biete ich an, einen Teil der Investition für einen gemeinsam vereinbarten Zeitraum zu stunden. Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund zu warten.

P.S. Zu dem Thema biete ich sowohl für Unternehmen als auch für Mitarbeiter Coachings an